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 Plissees – die Geschichte der biegsamen Falten

Ich bin ein großer Fan von plissierten Stoffen. Dabei bevorzuge ich diese biegsame Art der Stoff-Faltung auch bei meinen Rollos im gesamten Wohnbereich. In der Welt der Mode und Textilien hat Plissee übrigens eine sehr interessante Geschichte. Der Stoff kommt nicht nur bei Rollos und plisseeartig gefalteten Lampenschirmen vor, er ist auch sehr beliebt als Faltenrock. Schon unsere Großmütter wussten damit zu bezaubern und trugen in den swingenden 1920er Jahren plissierte Röcke biegsam und verheißungsvoll schwingend als modische Extravaganz zwischen Unschuld und Verführung. Plissee als biegsame und vielseitige Textilie wurde von der Modeszene begeistert aufgegriffen.



Ob als verspielte plissierte Bluse oder als charmanter Faltenrock auf dem Tenniscourt, die selbstbewussten It-Girls unter unseren Großmüttern wussten mit Plissees modisch zu spielen und zeigten damit der Welt, dass sie sich nicht verbiegen ließen. Übrigens blieb Plissee bei der Kleidung eine Domäne der Damen, in die Herrenmode fanden solche Stoffe allenfalls im exzentrischen Glamour-Look der späten 60er und frühen 70er Verwendung. Erst Jahrzehnte später sollte mit dem plissierten Faltrollo als Heimtextilie der biegsame Look auch Einzug in unsere Wohnräume halten. Heute finden Männer wie Frauen beim Einrichten ihren ganz besonderen Gefallen daran.

Aktuell habe ich mir einmal die neuen Kollektionen für gefaltete Rollos angeschaut und bin überrascht, wie vielfältig die Designs geworden sind. Langweilig ist diese Heimtextilie mit Sicherheit nicht, und es lassen sich immer wieder neue Varianten und Kombinationsmöglichkeiten zusammenstellen. Faltrollos wie Plissees zum Beispiel laden mich durch ihre flexible Beschaffenheit immer wieder zum gestalterischen Spiel mit Licht und Schatten ein. Gerade die Biegsamkeit des Materials macht ja ein plissiertes Rollo so variabel und für vielerlei Zwecke einsetzbar. Ich kann es größenmäßig optimal an meine Fenster anpassen, und wie viel Licht ich durch die Plissees in meine Räume lasse, entscheide ich ganz alleine. Für Bad und Schlafzimmer habe ich mich zum Beispiel für blickdichte Varianten entschieden, im Wohnzimmer darf die Welt ruhig ein kleines bisschen mehr herein scheinen.